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WICOM erweitert seine Forschungsfläche. zurück
KW 30/2006
Firma WICOM legt Grundstein für ein Forschungsgebäude
Heppenheim. WICOM in Heppenheim ist einer der führenden Anbieter für Zubehör und Service zur Flüssig- und Gaschromatographie. Diese Verfahren werden dazu verwendet, Stoffe beziehungsweise Stoffgemische bezüglich ihrer Zusammensetzung und Verunreinigungen zu untersuchen. Kunden sind die Chemie- und Pharmaindustrie, Kliniken und Behörden und viele mehr. Eine Hauptanwendung ist beispielsweise die standardmäßige Prüfung des städtischen Trinkwassers auf einwandfreie Qualität.
"Die Firma WICOM Germany GmbH setzt den Ausbau des Standortes Heppenheim fort", betonte Geschäftsführer Dr. Brian Fera bei der Grundsteinlegung für ein neues Forschungsgebäude. Dies sei ein weiterer, wichtiger Baustein im Gesamtkonzept des WICOM - Standortes in Heppenheim und diene unter anderem dazu eine gemeinsam mit der Firma Schering entwickelte und patentierte GC-Säulenschaltung weiterzuführen. Diese Säulenschaltung helfe dabei, Methoden für die Suche und Analyse neuer Arzneimittel schneller und vor allen Dingen automatisch zu entwickeln. Das heißt, bei der Entwicklung und Produktion von Arzneimittel, Kosten zu sparen.
Jedes System der Firma WICOM spare einer Pharmafirma leicht über 20 000 Euro pro Jahr ein. Forschungsgeld, das die Firmen dann für die Lösung anderen Fragestellungen anlegen können, betonte Dr. Fera, der gemeinsam mit dem Ersten Kreisbeigeordneten Jürgen Lehmberg die Grundsteinlegung auf dem Firmengelande in der Heppenheimer Liebigstraße vollzog. Weiter will Fera neue, hauchdünne und hochpräzise Katheder entwickeln, die zusammen mit einer Klinik in Hessen dazu dienen sollen, Wirkstoffe für die Bekämpfung von Tumoren noch genauer, das heißt mit weniger Nebenwirkungen durchzuführen.
Hessen wolle weltweit einen Spitzenplatz in der Materialforschung einnehmen. Dieses Forschungsprojekt werde dabei helfen, diese Zielsetzung zu erreihen, sagte der WICOM - Geschäftsführer. Das Investitionsvolumen von 1,2 Millionen Euro beziehe sich nur auf das Forschungsvorhaben, das zu erstellende Gebäude sei in dieser Summe nicht enthalten. Für das Projekt wird Landes- und Bundesförderung angestrebt. Diese ist bereits beantragt. Auf diese Art und Weise sollen die Bestrebungen der Region nach Innovation gestärkt werden.
Am 20. Oktober 2006 wird bereits ein großer Workshop hierzu, für die Laboranwender aus Krankenhäusern, Pharmaindustrie, Chemie und Ämtern, im WICOM Forum stattfinden und am 4. Dezember 2006 wird Prof. Riesenhuber MdB und Forschungsminister a. D. über den Forschungsstandort Deutschland aus genereller Sicht referieren. Der in dieser Woche gelegte Grundstein sei ein wichtiger Grundstein die Forschungskompetenz der Rhein-Main-Neckar Metropolregion zu erhöhen und nach außen zu tragen sagte Dr. Brian Fera abschließend. Bild: Jung

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